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Schlaf und Übergewicht

Sie fragen sich evtl., warum es mit dem Abnehmen nicht klappt, obwohl Sie sich an den Ernährungsplan Ihrer Ernährungsberatern gehalten haben? 

Falls es so ist, so kann ich Ihnen sagen, dass der Schlaf und die Gewohnheit ein Wörtchen bei Ihrem Vorhaben mitreden! Sehr viele Menschen, welche sich mit dem Thema "Gewichtsabnahme" beschäftigen vergessen oder unterschätzten die Macht des Schlafes und der Gewohnheit! 

Wir leben in einer Zeit, in der das Internet immer mehr überhand nimmt und Menschen immer weniger miteinander sprechen und immer weniger zuhören. Wir sind in einer Zeit, wo sehr viele nur noch für sich schauen und sich nicht mehr für andere Menschen interessieren. 

Auch in der Geschäftswelt hat man fast nicht mehr die Möglichkeit seine Gefühle und sein Befinden auszudrücken. Gerade auch Menschen mit Übergewicht werden oft in eine Schublade gesteckt. 

Doch was hat Übergewicht mit dem Schlaf zu tun? Ganz viel! Umso spannender ist es, dass das Thema Übergewicht und Schlaf immer mehr Wissenschaftler beschäftigt. Sieht man sich die Forschungsarbeiten der letzten Jahre genau an, so wird klar, dass Übergewicht zu schlechtem Schlaf führen kann. Doch dies ist nicht alles, denn ein schlechter Schlaf kann auch zu Übergewicht führen. 

Es gibt in dem Zusammenhang so einige Studien welche belegen, dass angeblich 6 Stunden Schlaf und weniger und das Aufbleiben bis weit nach Mitternacht das Übergewicht begünstigen könnte. 

Doch wie kann das kommen? Sagen wir mal so, die Hormone können einem schlecht bekommen. Angefangen mit dem Hormon Ghrelin, das im Darm produziert wird. Ghrelin wirkt im Gehirn als Hungerauslöser und sorgt u.a. dafür, dass es uns nach industriell verarbeiteten Lebensmitteln hinziehen könnte. Nun fragen Sie sich berechtigter Weise, wie dies gehen soll. Eine Studie welche 2004 vom Forscher Shahrad Taheri durchgeführt wurde, zeigte, dass bei abnehmender Schlafdauer die Ghrelin Produktion zunimmt, wodurch die Wahrscheinlichkeit für ein zu viel Essen und Übergewicht steigen kann. 

Eine schlechte Schlafqualität kann die Konzentration der chemischen Substanz Leptin in unserem Körper beeinflussen. Leptin wird von Fettzellen produziert und ist der Gegenspieler vom Ghrelin. Leptin führt zu einem Sättigungsgefühl und bremst den Appetit. Wenn wir schlecht oder zu wenig schlafen, sinkt der Leptinspiegel, was einer Studie von Fahed Hakim aus dem Jahr 2015 zufolge dazu führt, dass wir mehr essen.  

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